Da war richtig was los! Der Automobilclub
Ibbenbüren veranstaltete die 27. Motorrad-Veteranen-Rallye mit
Mannschaftswertung "Münsterland-Trophy" und den 26. Internationalen
Gleichmäßigkeitslauf für Veteranenmotorräder am Pfingstwochenende.
Von den knapp 400 gemeldeten Motorrädern aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg
waren 13 Maschinen sogar älter als 100 Jahre! Zum Auftakt starteten
die Teilnehmer am Samstag, den 26. Mai 2007 zu einer kleinen Ausfahrt,
die über 20 Kilometer von Ibbenbüren über Gravenhorst nach
Riesenbeck und schließlich zurück nach Ibbenbüren führte.
Dabei steuern die Fahrer unter anderem das Landmaschinenmuseum
in Riesenbeck an, wo sie der Heimatverein mit Schnittchen und Getränken
verköstigt. Die Steinofenbäcker
hatten in aller Frühe eigens für diese Veranstaltung Brote und
Weggen gebacken.
Die vielen Maschinen, die ideal zur Kulisse des Landmaschinenmuseums
passten, füllten schließlich fast jeden freien Platz der großzügigen
Museumsanlage. Ein Augenschmaus nicht nur für Liebhaber von Zwei-
und Dreirad-Oldies! Große, klingenden und auch weniger bekannte Namen
prangten auf den Motorrädern: Alba, Alcyion, Ardie, Ariel,
Armac, ATS, Auto-Fauteuil, Automoto, AWD-JAP, Bleha, BMW, Brough, B.S.A.,
Clement, Cleveland, Condor, Cudell de Dion Bouton, D-Rad, Diamant, DKM,
DKW, Dollar, Douglas, Dürrkopp, Excelsior, Express, Favorit, Fisker&Nielsen,
FN, Gillet Herstal, Gnome-Rhone, Harley Davidson, Harnisch + Lehmann, Hercules,
Horex, Hulla, Humber, Husqvarna, Indian, Koeler, Lurquin & Condert,
Magnat, Mars, Matchless, Miele, Molotow, Monet Goyon, Moser, Moto Guzzi,
Moto Rèwe, Motobecane, Motoconfort, Motosacoche, Nimbus, Norton,
NSH, NSU, OK, Opel, Ostner, Panther, Peugot, Phänomen, Praga, Premier,
Presto-Damen, Progress, Puch, Ravat, Renner, Rover, Royal , Schüttoff,
Scott , Simson, Sokol, Standard, Stock, Sunbeam, Terrot, Tornax, Triumph,
TWN, Universelle, Urania, UT, Vaterland, Victoria, Wanderer, Würtembergia,
Yale, Zedel, Zehnder, Zenit und Zündapp. Die Teilnehmer kamen aus
Belgien, Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich,
der Schweiz, und Deutschland.
Trotz des großen Andranges verliefen die An- und Abfahrten dank
der großen Disziplin der Fahrer und der vielen Helfer des Veranstalters
und des Heimatvereins Riesenbeck völlig reibungslos. Es war auch selbstverständlich,
dass der Heimatverein einen abgebrochenen Bolzen wieder anschweißte
oder einem Fahrer mit Treibstoff aus der Not half.
Die ersten Maschinen treffen am Landmaschinenmuseum ein. |
Bald füllte sich der Platz vor dem Kappschuppen. |
Auch vor dem Backhaus waren herrliche Maschinen zu bewundern. |
Zwischen der Schuhwerkstatt und dem Backhaus konnten die betagten Gespanne bestaunt werden. |
Manch bewundernder Blick fiel auf die fast durchweg liebevoll aufgearbeiteten und sehr gepflegten Motorräder. |
Das Fachsimpeln gehörte einfach mit dazu. |
Wie bei einer Parade reihten sich die Motorrad-Veteranen zwischen der |
großen Ausstellungsscheune und dem Kappschuppen auf. |
Für das Rückwärtsfahren benötigt man schon mal fremde Hilfe! |
Schließlich wurde es langsam eng und jeder freie Platz gesucht. |
Nach erfolgter Stärkung begaben sich die ersten Fahrer auf den Rückweg nach Ibbenbüren. |
Auch das gehörte dazu: Bei einem Gespann mußte eine kleine Reparatur erfolgen, um sicher am Ziel ankommen zu können. |